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Organisches Silizium G5

Silizium ist ein lebenswichtiger Baustein für Mensch, Tier und Pflanze. Als Ordnungselement für die Regulation im Organismus ist Silizium unentbehrlich.
Organisches Silizium flüssig ist eine Formel für stabile Knochen und Gelenke, zur Heilung nach Knochenbruch, sowie bei Osteoporose, Arthritis, Haarausfall, Bindegewebsschwäche u. ä.

Historische und aktuelle Informationen über die SILANOLE

Die Forschung an den Organo-Silanen, die im allgemeinen als Silanole bezeichnet werden, hat kurz nach den Zweiten Weltkrieg begonnen; bestimmte organische Silizium Komplexe gibt es bereits seit 1954. Verschiedene Patente sind in Europa und in den USA seit einigen Jahrzehnten entwickelt worden. In den europäischen oder amerikanischen Patentämtern gibt es zahlreiche Studien über dieses Thema.

Die Siliziummenge im Organismus liegt bei ungefähr sieben Gramm, was etwa dem doppelten der Menge an Eisen entspricht. Dies unterstreicht die Bedeutung von Silizium auf biologischer und struktureller Ebene. Silizium ist das am häufigsten vorkommende Nichtmetall der Erde, da es fast 28% der Zusammensetzung der Erdkruste ausmacht. In den siebziger Jahren entdeckte ein französischer Forscher, Norbert Duffaut, einige der ersten Silanol-Moleküle, die man später als organisches Silizium bezeichnete (bibliographische Referenzen existieren bereits seit 1954, es handelt sich um etwa hundert Moleküle, die das Silizium verbinden und organische Zusammensetzungen aliphatischer oder aromatischer Ketten bilden, die durch die chemische, kosmetische und pharmazeutische Industrie ausgearbeitet worden sind). Nach vielen Jahren von Experimenten, vor allem auf privater Ebene, gesellte sich zu Norbert Duffaut ein anderer französischer Forscher, Loïc Le Ribault, ein Dr. in Geologie/ Sedimentologie. Die beiden Forscher haben zusammen ein Molekül ausgearbeitet, das sie G4 genannt haben. Nach dem Tod von Norbert Duffaut, arbeitete Loic Le Ribault das Produkt llrG5 aus, wovon verschiedene Marken und Patente bezeugen, von denen inzwischen einige bereits im öffentlichen Bereich sind (Patentdauer 20 Jahre). Wichtig und nennenswert sind außerdem die Arbeiten an organischem Silizium von Dr. G. Rager, Kardiologe, der mit Dr. R. Saubens Le Loch in Bordeaux zusammengearbeitet hat.

Nennenswert sind ebenfalls die interessanten Arbeiten von Dr. Voisin, ein Apotheker. Seitdem haben zahlreiche Laboratorien die Forschungsarbeiten an der Verbesserung des organischen Siliziums fortgesetzt, und heute gibt es mehr als zehn verschiedene Formen von Silanolen - Silizium, unter anderem auch das organische Silizium-G5 Select, (Si-G5 ™), das von einem anderen Forscher ausgearbeitet worden ist, Prof. Dr. Christian Daniel Assoun, Biophysiker, dessen Unternehmen seit 1984 in Mineral- und Nahrungsmittelergänzungen spezialisiert sind. Die Patente von Dr. Assoun im Bereich des Silanol - Silizium sind im Jahre 1975 in Frankreich, im Jahre 1976 in England, und im Jahre 1994 in der Schweiz eingereicht worden.

Die wissenschaftlichen Aktivitäten von Dr. Assoun, sowohl in der Forschung als auch der Fabrikation von Silanolen – Silizium, sind demnach beweisbar vor den jüngsten Entwicklungen in diesem Bereich zu datieren. Im Laufe der Jahre wurden leider dem Silanol-Molekül sehr zahlreiche therapeutische Qualitäten unterstellt, von denen einige leider mehr als unwahr sind.

In jedem Fall müssten solche Unterstellungen durch bibliographische und auch toxikopharmakologische und schließlich klinische Studien bestätigt werden. Das wurde jedoch nicht gemacht. Die Arzneimittelagenturen in Europa und in den USA (FDA), wenden merklich dieselben Kriterien an, um einem Produkt eine bestätigte und bestimmte therapeutische Tugend zuzuteilen. Infolgedessen können und dürfen die Silanole nicht (außer legaler therapeutischer Demonstration) als Arzneimittel bezeichnet werden und noch weniger als Wundermittel, sondern nur als Nahrungsergänzungsmittel oder bestenfalls als Neutrazeutika.

Die Darstellung der Silanole als systemische Arzneimittel, die eine oder mehrere Krankheiten heilen können, ist demzufolge illegal, es sei denn, eine vollständige Studie, die beweist, das klinische Studien durchgeführt worden sind, könnte das Gegenteil beweisen. Es kann jedoch durchaus vertreten werden, dass die Silanole Eigenschaften besitzen, die unseren Organismus vor bestimmten Aggressionen schützen, und eventuell auch schwere Krankheiten heilen können. Es sollte deshalb auf jeden Fall davon abgesehen werden, den Silanolen wundersame Eigenschaften zuzuschreiben und aus ihnen Wundermittel zu machen, was man leider oft in den Annoncen von gewissen Internet-Websites oder in bestimmter Literatur sehen kann.

Da normalerweise das Publikum weder tiefgehende Kenntnisse in Pharmakologie, Medizin oder Biologie hat, und daher nicht beurteilen kann, ob bestimmte Thesen richtig sind oder nicht, ist es wichtig, ebenfalls auch im Namen der medizinischen und kommerziellen Ethik, dass die legale, ernährungswissenschaftliche und neutrazeutische Position der Silanole klar geregelt ist. In den folgenden Seiten wird demnach zunächst das organische Silizium im allgemeinen dargestellt, wie auch seine verschiedenen Molekularformen, und ebenso die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten dieses Elements im allgemeinen und im besonderen diejenigen des Moleküls organisches Silizium G5. Es wird darauf hingewiesen, dass nur diejenigen Anwendungsmöglichkeiten dargelegt werden, die zuvor Gegenstand einer strengen und rigorosen wissenschaftlichen Kontrolle waren.

Biodisponibilität, Bioverfügbarkeit der verschiedenen Moleküle

Um die Biodisponibilität, Bioverfügbarkeit des organischen Siliziums besser zu verstehen, ist es wichtig, den Unterschied zwischen den verschiedenen biochemischen Formen der Kieselsäure (SiO2), des Elements Silizium (Si) und den verschiedenen Silanolen darzustellen. Das Silizium findet sich fast überall, sowohl im Blut (ca. 10 mg pro Liter, was ein Zehntel des Kalziums ausmacht) als auch in Organen und Geweben: in Knochen, Gefäßwänden, Milz, Sehnen, Muskeln, Leber, Bauchspeicheldrüse, Nieren, Herz, im Endokrinsystem, in den Augen und Hautanhangsorganen. Es befindet sich sogar im Herz der kleinsten biologischen Zelle, da diese drei Zentralkörperchen aus Silizium enthalten.

Beim Fötus ist die Siliziummenge sehr groß, beim erwachsenen Menschen sinkt sie, zumindest was ihr Vorkommen außerhalb der Zellen betrifft, und im Alter ist sie um 80% gesunken. In seiner unlöslichen nicht organischen (kolloidalen) Form ist das Silizium kaum assimilierbar (etwa um die 10%) und sein Transport wird von einem nicht spezialisierten Protein gewährleistet.

Im übrigen ist es selbst in organischer Form, d.h. in der atypischen Säureform Si (OH)4, einer abgeänderten Form um eine der OH-Brücken durch mindestens eine CH-Brücke zu ersetzen, ein sehr instabiles Nicht-Metall, das schnell polymerisiert. Diese Tatsache hat die Konzentration des reinen Siliziums im organischen Silizium bis heute auf maximal 1 Gramm beschränkt.

Das organische Silizium G5 hingegen, kann in extrem hohem Masse vom Organismus assimiliert werden. Der Tagesbedarf an Silizium, um den Siliziumgehalt im Organismus auf einem angemessenem Niveau zu halten, ist übrigens relativ hoch, da es einer Dosis von 15 bis 25 mg reines Silizium pro Tag bedarf, und bei Siliziummangel sogar von 40 mg (zur Umstrukturierung des Kollagens). Meist enthält das herkömmliche organische Silizium das man auf dem Markt findet, nur ungefähr 500 mg reines Silizium und in vielen Fällen sehr viel weniger. Das heißt also, dass man, um den oben genannten Tagesbedarf zu decken, ca. einen Liter Silanol pro Woche einnehmen muss, was sich auf einen Kostenfaktor von ca. 120 Euro beläuft.

Prof. ASSOUN, der sich dieses Problems bewusst ist, sowie die Forscher in unseren Laboren, haben Studien angestellt, um einerseits die Polymerisierung zu verhindern und andererseits die Assimilierung des Siliziums zu erhöhen. Das Ergebnis dieser Studien ist das organische Silizium G5 (Si-G5).

Physikalisch-chemische Eigenschaften des Siliziums

Silizium (Si) ist ein Nicht-Metall – ein Kristallmetall, das durch Umkehrung quantenoptische Eigenschaften erhält, d.h. wenn es mit UV bestrahlt wird, Strom erzeugt und, unter kritischen elektrischen Bedingungen, eine quantifizierbare Strahlung abgibt – welches, wie wir bereits gesehen haben, fast 28% der Erdkruste ausmacht (27,7%). Das macht es zu dem viert wichtigsten Element nach Wasserstoff, Stickstoff und Sauerstoff und zum zweitwichtigsten Bestandteil der Erdkruste nach Sauerstoff. Seine Entdeckung verdanken wir dem Schweden Jöns Jacob Berzelius im Jahre 1824. In seiner amorphen Form ist es ein brauner Puder; in seiner kristallinen Form sieht es metallisch und grau aus. In solider Form reagiert es nicht mit Sauerstoff, Wasser und den meisten Säuren.

Siliziumdioxidstaub ist leicht giftig und stark reflektierend. Es steht auf Stufe 14 des Periodensystems, seine Atomzahl liegt bei 14, und es hat eine Valenz von 2 und/oder 4. Es verfügt über eine Atommasse von 28,0855. Sein Schmelzpunkt liegt bei 1410°C, sein Siedepunkt bei mehr als dem Doppelten, nämlich bei 2680° und seine kritische Temperatur bei 4920° C. Die Dichte ist 2,32. Etymologisch kommt der Name vom lateinischen „silicis“, was Feuerstein bedeutet (letzterer ist übrigens eine unreine Form von Quarz). Silizium ist der wichtigste Bestandteil von Ton, Granit, Quarz und Sand. Um Silizium industriell herzustellen bedient man sich der Reaktion von Siliziumdixoid (SiO2) und Kohlenstoff bei einer Temperatur von 2000°C. In seiner am weitesten verbreiteten Form, dem Dioxid (SiO2), wird es bei der Glasherstellung verwendet. Siliziumkarbid ist eine der härtesten Stoffe und wird in seiner reinen Form manchmal zum Polieren verwendet. In monokristallischer Form wird es in Halbleitern verwendet.

Die mineralische Form

In dieser Form als Siliziumdioxid ist Silizium am weitesten verbreitet. In seiner reinsten Form bildet Siliziumdioxid Quarz. In dieser Form bildet das Silizium mit Sauerstoff starke, so genannte kovalente Verbindungen, wobei jedes Siliziumatom mit zwei Sauerstoffatomen verbunden ist, was erklärt weshalb dieser Stoff als Dioxid bezeichnet wird. Die zweite feste Form, in der Silizium auftritt, sind die Silikate.

Silikate sind die wichtigsten Bestandteile von Felsen und von Halbedel- und Edelsteinen. Siliziumdioxid wird in der Halbleiterindustrie, für Schleifpapier oder Schleifleinen, für Glas, wie wir weiter oben gesehen haben, und in Zementwerken verwendet. Man benutzt es ebenfalls als Wärmeisolator (Ofen, Zündkerzen, etc.).

Die flüssige Form

Die natürliche flüssige Form von Silizium ist die Orthokieselsäure, oder orthosilizische Säure, die atypische Säure Si(OH)4. In dieser Form findet man generell Silizium in Pflanzen. Chemisch kann daraus organisches Silizium hergestellt werden, das von den Pflanzen verwendet werden kann. Dennoch wird ein Großteil des Siliziums oxidiert, weshalb nur ein sehr kleiner Anteil wirklich assimilierbar ist

Das kolloidale Silizium

Natürlich gibt es in unseren Nahrungsmitteln zahlreiche Siliziumquellen, vor allem in den Gräsern, wobei dieser Anteil in so genannten Kalziumpflanzen oder Hülsengemüse weitaus geringer ist. Trotzdem kann die Form, in der Silizium in Pflanzen auftritt, vom Organismus nur schwer assimiliert werden. Das kolloidale Silizium wird größtenteils vom Schachtelhalm und von mineralischen Kieselsäuren (Lehme oder andere) extrahiert.

Eine kolloidale Substanz befindet sich gewissermaßen auf halbem Wege zwischen einem festem Salz und einem löslichem Salz; daher ist es besser assimilierbar als ein fester Körper, aber weniger assimilierbar als eine Flüssigkeit.

Um die Assimilation einer kolloidalen Substanz zu erhöhen, besteht die einzig mögliche Technik darin, die Größe der Moleküle in der Lösung zu reduzieren, was mit  organischem Silizium G5 Select und Arthrosil G5 Select gelungen ist.

Das organische Silizium G5™

Das organische Silizium wird aufgrund der Vorverdauung, das heißt Umwandlung des Mineralsiliziums durch die Mikroorganismusaktion auf Quarzkristallen (Felskristall) erhalten. Unter den Faktoren, die die Aktivität dieser Mikroorganismen entwickeln, befinden sich einige Aminosäuren - Bestandteile der Proteine - die sich mit dem organischen Silizium verbinden, das wasserlöslich geworden ist, um eine Lösung zu ergeben, die wir in die Familie Aminosäuren-Silanole einordnen können. Aufgrund seiner Wasserlöslichkeit und wegen seiner direkten Verbindung mit den Aminosäuretransportern, ist das organische Silizium G5 in sehr hohem Masse absorbierbar.

Um eine Größenordnung anzugeben, könnte man von einem Absorptionsprozentsatz von 60% bis zu 80% ausgehen, was extrem hoch ist. Das organische Silicium G5 geht nicht aus der Aktion der Mikroorganismen hervor. Die säurelöslichen organischen Derivate sind also die besten, um am metabolischen Austausch teilzunehmen. Sie stellen eine Form dar, die in idealer Weise vom Verdauungstrakt absorbiert und aufgenommen werden. Wir wissen, dass sie außerdem leicht die Hautbarriere durchqueren können und demzufolge, bei einfacher Anwendung auf die Haut völlig absorbiert werden können.

Wege der Eliminierung des Siliziums

Mit Eliminierung ist sowohl die fäkale als auch die Urineliminierung gemeint; es gibt kein Anhäufungsphänomen. Die Urinausscheidung oder Niereneliminierung stellt im Durchschnitt 40% des eliminierten Siliziums dar, die fäkale oder Verdauungseliminierung hängt mehr von unserer Nahrung ab. Wenn wir faserarme Nahrung zu uns nehmen, ist die fäkale Eliminierung von Silizium niedriger (20% bis 40%) als bei faserreicher Nahrung, was darauf hinausläuft zu sagen, dass Nahrung, die faserarm ist, eine bessere Assimilation erlaube. Dies erklärt sich durch die erhöhte Ausscheidung, aber ebenfalls durch die Eigenschaft der Fasern, Stoffe an sich binden zu können.

Dasselbe Phänomen ist beim Demineralisationsprozess zu beobachten: beim Konsum von Vollkornbrot fixiert sich seine phytique Säure, auch Chelationsprozess genannt, an einigen Mineralen, und eliminiert sich bei der fäkalen Ausscheidung. Wir beobachten also die folgenden Vorgänge:

Mineralisches Silizium: Absorptionsphase: Basis 100, Metabolisierungsphase (Verbindung des Siliziums mit den Transportproteinen)5, Festigungsphase: 3,  urinausscheidende Eliminierungsphase: ungefähr 39, fäkale Eliminierungsphase: ungefähr 58.

Organisches Silizium G5 (Si-G5):  Absorptionsphase: Basis 100,  Metabolisierungsphase: 70,  Festigungsphase: 50 bis 60,  urinausscheidende Eliminierungsphase: 12 bis 16,  fäkale Eliminierungsphase: 14 bis 18. Zusätzlich muss unterstrichen werden, dass das organische Silizium G5 sehr schnell auf pH-Variationen reagiert. Es schätzt ein leicht säurehaltiges Milieu. Von der adjuvanten Benutzung von Zitraten – d.h. von basischen Mineralen, die benutzt werden, um das pH wieder auszugleichen - wird abgeraten, denn diese könnten das organische Silizium chemisch niederschlagen, und auf diese Weise seine Qualitäten vermindern und stark seine positive Wirkung reduzieren. Das organische Silizium G5 reagiert ebenfalls auf Glas und Metall und verlängerter Kontakt mit solchen Produkten sollte daher vermieden werden. Außerdem schätzt Silizium weder die Kälte, noch die Hitze.
Das organische Silizium kann und sollte im Tierfutter- oder im Veterinärbereich benutzt werden, aber auch als Zusatznährmittel in der Agronomie.

Sehr interessante und viel versprechende Resultate sind von Prof. Dr. Assoun bei Katzen, Hunden, aber auch größeren Tieren wie Pferden, erzielt worden. Abschließend muss erwähnt werden, dass der Tagesbedarf beim Menschen bei 15 bis 25 mg Silizium Element (Si) liegt. Im Falle von Mangelsituationen kann das Bedürfnis auf 45 mg, oder sogar 55 mg steigen, um eine Wiederherstellung der Siliziumvorräte im Körper zu gewährleisten.
Die Konzentration von 1,5 Gramm (1.500 mg) an Silizium Element (Si) des Si-G5 erschien uns als eine adäquate physiologische Dosis, die zudem einen maximalen Beitrag für Mindestkosten erlaubt. Bei einer Konzentration von 1.500mg/Liter ist das organische Silizium im Körper nicht giftig, seine tödliche Dosis (DL 50), ist quasi dieselbe wie die des Wassers!!! (Die wissenschaftlichen Tests der DL 50 sind im Jahre 1984 im Arzneimittel-Sicherheitszentrum von Nizza durch Dr. C. Assoun realisiert worden.)

Zusammenfassung

Das herkömmliche kolloidale Silizium ist von schwacher Assimilation, und das Transport-Protein kann sich ebenfalls an andere Spurenelemente, Minerale und Substanzen binden - und besitzt also eine Sättigungsschwelle.
Das organische Silizium G5 ist direkt zu einem sehr hohen Prozentsatz assimilierbar dank seiner Verbindungen innerhalb des Moleküls sowie seiner wasserlöslichen Form.
Silizium ist in der Tat unentbehrlich für unseren Organismus und für eine optimale Synthese von Kollagen und Elastin unentbehrlich.

Silizium ist mit verantwortlich für:

  • das gute Funktionieren unseres Immunsystems
  • die Beibehaltung, die Geschmeidigkeit und Mobilität der Muskeln und Sehnen 
  • den Schutz und die Jugend von Fasern und Geweben im Körper
  • das Beibehalten einer elastischen, straffen und gesunden Haut 
  • den Erhalt unserer Knorpel und Gelenke 
  • die Elastizität unserer Arterien 
  • das Beibehalten von gesundem , starkem, glänzendem Haar ( Bremsen des Haarausfalls, Verbesserung des Nachwuchses)
  • den Wuchs von starken und gesunden Nägeln  
  • den Kalzifikationsprozess (Beschleunigung der Heilung nach Knochenbruch) 
  • den Mineralisierungsprozess (bei allen Arten von Osteoporose) 
  • die Restrukturierung der Kollagenfasern, sowie die Beschleunigung des Heilungsprozesses 
  • die Verbesserung der arteriellen und venösen Mikrozirkulation

Organisches Silizium

  • ist nicht toxisch
  • hat keinerlei Nebenwirkungen.
  • ist mit allen Arten von Therapien (auch Schulmedizin) kompatibel
  • kann unbedenklich über Monate bzw. Jahre getrunken werden

Arthrosil, organisches Silizium G5 und Weihrauch

Die entzündungshemmenden Boswelliasäuren im Weihrauchharz sind eine schmerzlindernde Hilfe bei Gelenkentzündungen, Arthrose und Rheuma.

Der indische Weihrauch wird von der Naturheilkunde bevorzugt und hat sich in verschiedenen Studien und in der Praxis bewährt.

Links in der Rubrik Mehr wissen über…. finden Sie eine ausführliche Information über Herkunft, Qualität und Anwendung von indischem Weihrauch.
Eine kombinierte Anwendung Weihrauch und organisches Silizium G5 kann die Behandlung zielführend unterstützen.
 
Gebrauch, Quellen und Nutzen

Das Silizium und die Pflanzen

Die Pflanzen, die Gräser, Bambus und das Getreide können bis zu 10% Silizium speichern. Das in den Pflanzen angehäufte Silizium stammt hauptsächlich aus dem Bodenwasser. Die Anhäufung des Siliziums in den Pflanzen wird also hauptsächlich durch die Lösbarkeit und die Kinetik der Auflösung der Minerale des Bodens kontrolliert. Die neuesten experimentalen Forschungsarbeiten (cf. ARVALIS), haben gezeigt, dass die Phytolithen des Bodens die beste Siliziumquelle für Pflanzen darstellen. In diesen Experimenten hat sich jedoch erwiesen, dass unser Körper, selbst wenn er Pflanzen zu sich nimmt, die eine sehr hohe Konzentrierung an Silizium haben, nur 3% bis maximal 10% des Siliziums aus Pflanzen und Samen (z.B. Schachtelhalm) aufnehmen kann.

Das Silizium und die menschliche Biologie

Silizium ist mit mehr als 7 Gramm im menschlichen Organismus eines der zehn wichtigsten natürlichen Elemente in unserem biologischen System. Verschiedene Studien, die im Laufe der letzten zwanzig Jahre durchgeführt wurden, haben die Bedeutung von Silizium in der menschlichen Biochemie bewiesen.

Seine Wirkung auf rein physiologischer Ebene ist ebenfalls von großer Bedeutung, aber man vernachlässigt zu oft seine quantische oder optoquantische Bedeutung (Arbeiten von Dr. Assoun im Bereich der Quantenmedizin), das heißt, die Wirkung des Siliziums beim Austausch intra- und extrazellularer Informationen. Andererseits sind wir angesichts des täglichen Bedarfs von 15 bis 45 mg, und manchmal sogar mehr, auf eine gewisse Konzentration angewiesen, die eine maximale Assimilierung gewährleistet.

Wichtig ist, zu unterstreichen, dass es sich um einen Beitrag an Silizium Element und nicht an organischem Silizium handelt, in welchem, je nach der Architektur des Moleküls, das reine Silizium nur 15 bis 20% darstellt. Unter diesen optimalen Bedingungen kann das Silizium in der Tat zu einer besseren Gesundheit beitragen. Trotzdem handelt es sich nicht um ein Wunderheilmittel, wie uns das manche Amateurfabrikanten immer wieder glauben machen möchten. Hierbei handelt es sich jedoch um eine wesentliche und wichtige Nahrungsmittelergänzung, die für die Mikro-Ernährung des Organismus notwendig ist.

Es ist ebenfalls äußerst wichtig zu unterstreichen, dass die Einnahme vom Silizium ebenfalls eine verbesserte Absorption von so wichtigen Makroelementen wie Magnesium (Mg) und Kalzium (Ca) ermöglicht. Einige organische Siliziumformen besitzen ebenfalls antibakterielle Eigenschaften.

In Forschungsarbeiten erscheint es außerdem bedeutend, dass das Silizium bei der Proteinsynthese und am Schutz der Polymerasen und Telomeren eine höchst wichtige Rolle spielt. Seine direkte oder indirekte Teilnahme bei den sekundären Immunmechanismen hat sich in neuesten Forschungsarbeiten ebenfalls erwiesen.

Das organische Silizium G5, Knochenbau und Gelenke

Der Knochen besteht aus einem mineralischen (50%), elastischem (25%) und bindegewebigem (25%) Anteil. Die Mineralsalze sind hauptsächlich Kalzium (Ca), Silizium (Si), Phosphor (P), Magnesium (Mg), Potassium (K). Wenn die Salze sich auf den Fasern vom Kollagen der Matrize ablegen, entsteht der Kristallisierungsprozess, und der Knochenstoff verhärtet sich; dieser Vorgang wird Mineralisierung genannt.

Die Härte der Knochen ist dieser Kristallisation zuzuschreiben und ihre Biegsamkeit den Kollagenfasern. Letztere ermöglichen eine größere Biegsamkeit, d.h. sie machen den Knochen weniger zerbrechlich. Eine Eierschale oder eine Auster z.B., die diese Fasern nicht enthält, ist daher viel zerbrechlicher.

Die Zusammensetzung der Knochen variieren je nach Alter: Bei Kindern überwiegen elastische Anteile. Die Knochen „verbiegen“ sich daher eher als sie splittern. Bei Erwachsenen ist das Verhältnis zwischen mineralischen, elastischen und bindegewebigen Anteilen ausgewogen. Bei älteren Menschen hingegen nehmen die elastischen und bindegewebigen Anteile ab, der Knochen wird spröde und splittert leicht.

Die Kalzifikation kann nur mit Hilfe dieses Kollagens vor sich gehen. Verschiedene Studien haben die unentbehrlich Rolle von Silizium im Rahmen der Synthese der Kollagenfasern gezeigt, einer Synthese während der es sich übrigens an Vitamin C bindet. Im Übrigen wissen wir, dass an Orten, an denen eine starke Kalzifikation stattfindet, immer eine Siliziumkonzentration besteht, wie z.B. an den Enden eines Knochens im Wachstum. Sein Gehalt an diesen Orten variiert in Abhängigkeit von der Mineralisierung und steigt daher direkt proportional zu dieser.

Wenn die Mineralisierung an einem Ort abgeschlossen ist, so ist der Siliziumgehalt dort am geringsten. Silizium ist also wichtig für das Knochenwachstum und ein Siliziummangel kann das Knochenwachstum beschränken. Beispiel: Ein Küken, das unter Siliziummangel leidet, weist Schädelanomalien auf, die mit einem bedeutenden Rückgang des Kollagengehalts des Knochens einhergeht, sowie mit Anomalien der langen Knochen und des Bindegewebes.

Im Falle von Knochenkrankheiten kann die Zufuhr von organischem Silizium G5 ausgezeichnete Ergebnisse erzielen, sowohl während der Schmerzphase als auch bei der Remineralisierung der Knochen.

Silizium und Kalzium arbeiten eng zusammen, und es ist bewiesen, dass Silizium das Kalzium potentialisiert und die Kalzifikation eines Knochenbruches beschleunigt sich durch die Zufuhr von organischem Silizium G5 deutlich. Aufgrund seiner Rolle bei der Mineralisierung und beim Knochenwachstum ist das organische Silizium G5 ein hervorragendes Nahrungsergänzungsmittel und dadurch eine echte Hilfe bei Osteoporose. Studien an verschiedenen Osteoporosearten – Altersosteoporose, Kortikoidosteoporose und Post-Menopausen-Osteoporose – haben sehr gute Ergebnisse gezeigt, vor allem im Falle der Post-Menopausen-Osteoporose, wo eine biologische Kontrolle des Knochengewebes eine deutliche Rekalzifikation aufzeigt.

Der Alterungsprozess hat zweierlei Wirkung auf das Skelett: Eine Demineralisation sowie einen Rückgang des Kollagenanteils und auftretende Bindegewebsschwächen. Bei Frauen beginnt der Mineralverlust im Alter von ca. 30 Jahren und verstärkt sich zwischen 40 und 45 Jahren, wenn der Östrogenspiegel abnimmt. Dieser Vorgang verstärkt sich mit dem Alterungsprozess weiter. Bei Männern beginnt die Demineralisierung im Alter von ca. 60 Jahren. Der Rückgang des Kollagenanteils bringt eine Knochensteifheit mit sich, die den Knochen stoßempfindlicher macht. Gegen diese Erscheinung gibt es Vorsorgemaßnahmen:

1. Körperliche Betätigung: Mechanischer Stress stärkt das Knochengewebe

2. Eine Ernährung, die eine angemessene Mineralienzufuhr ermöglicht: Kalzium, Phosphor, Silizium, Magnesium, Mangan, Zink, Molybdän, etc.

3. Vitamine: A, C, B6 und B12, D, etc.

Wichtig sind ebenfalls Sonnenlicht sowie, ab einem gewissen Alter, eine exogene Siliziumzufuhr um die Bildung von Kollagenfasern anzuregen und die Kalzifikation zu begünstigen. Erinnern wir uns zuletzt, dass das Knochengewebe der wichtigste Kalziumspeicher des Körpers ist, und dass dessen Anteil im Blut streng geregelt ist, wobei der Knochen die Rolle eines Puffers spielt, indem er Kalzium freisetzt oder aufnimmt. Letzteres ist ein unentbehrlicher Ko-Faktor in zahlreichen metabolischen Vorgängen.

Fest steht, dass Silizium ein absolut notwendiges Element für das Knochenwachstum und seine Remineralisierung darstellt, und Mangel an Silizium verhindert und/oder verlangsamt das Wachstum.

Das organische Silizium G5 und die Gelenke

Es gibt drei Arten von Gelenken: Synarthrosen, Amphiarthrosen und Diarthrosen. Ihre Gemeinsamkeit ist das Elastin oder kollagenhaltige Bindegewebe. Wir wissen um die unentbehrliche Rolle von Silizium bei der Synthese dieser beiden Faserarten. Die Gelenke müssen biegsam sein, um Bewegungen zu ermöglichen und um Spannung standhalten zu können.

Es kann vorkommen, dass sie degenerieren oder frühzeitig altern, was Abnutzung und Reizungen wie bei Arthrose verursachen kann. Die betroffenen Gelenke sind vor allem die, die das Körpergewicht tragen: Wirbelsäule, Hüft-, Knie-, Fuß- und manche Gelenke in den Händen. Arthrose tritt im Allgemeinen im Alter zwischen 40 und 50 Jahren auf und wird dann immer häufiger, wenn sie nicht behandelt wird. Frauen leiden häufiger unter Arthrose als Männer. Sie zeichnet sich durch eine Beschädigung der Gelenkknorpel aus, deren Rolle in etwa die eines Puffers ist, der Stöße abfängt. Wenn dieser fehlt, berühren sich die Knochen, was Abnutzung und Schmerz zur Folge hat.

Das organische Silizium Arthrosil G5 Select (organisches Silizium mit Chondroitin- und Glukosaminsulfat angereichert) kann im Schmerzprozess und bei der Regeneration der Knorpel sehr hilfreich sein. Die rasche Schmerzlinderung kann als erstes wahrgenommen werden. Die Regeneration der Knorpel folgt. Unterstützend helfen können hier die entzündungshemmenden Boswelliasäuren des indischen Weihrauch.

Je mehr Silizium im Körper vorhanden ist, desto spektakulärer sind die Ergebnisse was die Schmerzlinderung angeht: Rheumatismen im Knie, im Rücken oder den Fingern können innerhalb von einigen Tagen oder Wochen gelindert werden. Diese Erfolge sind meist beständig und dauerhaft, da eine Rekonstruktion stattfindet.
Auch bei akuten Entzündungen, wie Sehnenscheidenentzündungen, ist organisches Silizium Arthrosil G5 von großer Hilfe.

Arthritis hingegen, ist eine Gelenkentzündung, die eine Verletzung der Synovialhaut (Synovie: Gelenkschmiere) und später der Knorpel und der Knochen verursacht und sich durch eine Schwellung und manchmal Rötung und Überwärmung des Gelenkes auszeichnet. Auch hier kann das organische Silizium Arthrosil Si-G5 nicht nur schmerzlindernd wirken, sondern auch seine entzündungshemmenden Eigenschaften entfalten.

Bei der Polyarthritis Rheumatica, einer Autoimmunerkrankung, bei der der Organismus Knorpel und Gelenkoberflächen angreift und dadurch Entzündungen, Schmerzen und einen Funktionsverlust des Gelenkes verursacht, ist es wichtig, die Erkrankung so früh wie möglich zu behandeln, um zu verhindern, dass die Synovialmembran durch Prosenchym (Fasergewebe) ersetzt wird und so das Gelenk blockiert. Diese Synovialmembran enthält Elastin, das sie biegsam macht. Das organische Silizium G5 fördert die Elastinproduktion und wirkt entzündungshemmend. 1% der Bevölkerung leidet unter Polyarthritis Rheumatica und drei von vier Betroffenen sind Frauen.

Die entzündungshemmenden Boswelliasäuren im indischern Weihrauch können die Effekte sinnvoll unterstüzen. Häufig wird eine kombinierte Anwendung von Weihrauch und organischem Silizium G5 empfohlen.

Das organische Silizium G5,
seine kardiovaskuläre Rolle und der Kreislauf

Silizium ist Bestandteil der Gefäßwände: Es ist unentbehrlich für die Synthese von Elastin und Kollagen. Mit seiner Hilfe kann daher die Elastizität der Blutgefäße gewährleistet werden. Diese Eigenschaft, sowie die Kontraktionsfähigkeit, sind zwei wichtige Eigenschaften für ein richtiges Funktionieren des Blutkreislaufes.
Das Makroelement Silizium ist ebenfalls notwendig, um die Tonizität der Gefäße zu gewährleisten. Es besteht ein Zusammenhang zwischen dem Siliziumgehalt im Aortagewebe – die Aorta enthält zahlreiche Elastin- und Kollagenfasern – und der Arteriosklerose (eine Verhärtung der Arterien, die Bluthochdruck verursacht). Die befallenen Arterien weisen einen weit niedrigeren Siliziumgehalt auf als gesunde Arterien. Das organische Silizium G5 schützt die Gefäßelastika, indem es die Durchlässigkeit der Gefäßwand verringert; es steigert den Intrazellularzement und die Elastikadichte und es gewährleistet ebenfalls einen hohen Gehalt an Hydrolase, einem Enzym, das verestertes Cholesterin (LDL) in freies Cholesterin (HDL) umwandeln kann.

Die Infiltration der Lipide ins Gefäßsystem ist indirekt proportional zum Siliziumgehalt. Bei Personen mit schwachen Venenklappen, verursacht das Blut einen Überdruck durch die Schwerkraft; dadurch wird die Vene überlastet und ihre Wände überdehnt. Auf lange Sicht verlieren diese Wände ihre Elastizität, werden ausgedehnt und welk. Venenschwäche führt zu ausgedehnten Venen, die unter dem Namen Krampfadern bekannt sind. Aufgrund seiner hohen biologischen Verfügbarkeit, verbessert das organische Silizium G5 die Tonizität und die Funktionsweise der Gefäße. Indem es die Gefäße geschmeidig macht, beeinflusst es indirekt die Gefäßspannung. Eine bessere Zirkulation führt zu einer Erwärmung der Haut.

Zusammen mit Vitamin E ist das organische Silizium G5 auch im Rahmen eines Verschlusses der großen Gefäße sehr hilfreich. Das Blut transportiert außerdem Hormone, die bei normaler Zirkulation sehr viel besser funktionieren. Innerhalb des Herzsystems, dient das Bindegewebe zum Einhüllen und Abtrennen. Wir finden es im Epikard wieder, wo es die äußere Schicht des Herzens bildet. Das Endokard, das die innere Wand des Myokards aushüllt, ruht auf einer feinen Schuppe Bindegewebe. Das Myokard wird ebenfalls durch Bindegewebe in aurikuläre (Vorhof) und ventrikuläre (Kammern) Muskelmasse unterteilt. Die Ringe und faserigen Blätter aus Bindegewebe dienen als elektrischer Isolator zwischen Vorhof und Kammern. Das Herz verfügt über Klappen, die das Blut daran hindern zurückzufließen. Diese Klappen bestehen aus dichtem Bindegewebe, das vom Endokard bedeckt wird.

Die Klappen reagieren auf Druckveränderungen, die durch ein Zusammenziehen oder Entspannen des Herzens ausgelöst werden, indem sie sich öffnen oder schließen. Die meisten Herzkrankheiten sind mit einer Insuffizienz der Koronardurchblutung aufgrund von Blutgerinnseln oder artheriosklerotischem Plaques verbunden. Die Einnahme von organischem Silizium G5 ist der beste Garant um die Herzwände zu schützen, denn Silizium ist Bestandteil des Bindegewebes der Herzwand.

Das organische Silizium G5, die Muskeln und Sehnen

Man unterscheidet drei Arten von Muskelstoff: die glatte Muskulatur, die quergestreifte Muskulatur, die Herzmuskulatur. Wir interessieren uns hier für die quergestreifte Muskulatur, die sich vor allem im Bewegungsapparat befindet. Die so genannte Skelettmuskulatur, die hauptsächlich mit den Knochen, aber auch mit der Haut und mit den tiefliegenden Muskelfasern verbunden ist, kann willentlich zur Kontraktion gebracht werden.

Das steht im Gegensatz zur glatten Muskulatur, die sich hauptsächlich in der Wand der Blutgefässe, den Hohlorganen (Harn- und Gallenblase z.B.) und den Eingeweiden befindet, und durch das vegetative Nervensystem gesteuert wird. Es ist willentlich nicht beeinflussbar.

Die Herzmuskulatur ist auch quergestreift. Der Durchmesser der Fasern ist aber kleiner und die Arbeitsweise der Muskelfasern ist nicht willentlich, sondern autonom geregelt. Der Herzschlag geht autonom vonstatten und kann durch das vegetative Nervensystem nur modifiziert werden (beschleunigt oder verlangsamt).
Jeder Muskel besteht aus einem Muskelbauch, der beidseits an seinen Enden in eine Sehne übergeht, die am Knochen eines Gelenksystems befestigt ist. Zieht sich der Muskel zusammen, wird die wirkende Muskelkraft durch die Sehne übertragen und das Gelenk bewegt sich. Der Muskelstoff wird geschützt durch die Faszia, eine faserige Schleimhaut, die sowohl die Innereien im Bauch als auch die Muskeln umgibt.

Diese so genannte Fascia profunda hält die verschiedenen Muskelgruppen zusammen und gliedert sie in zweckbestimmte Gruppen. Sie ermöglicht die Bewegungsfreiheit der Muskeln, der so genannten phasischen Muskeln und andererseits der Muskeln, die hauptsächlich Haltearbeit leisten, die so genannten tonischen Muskeln. Sie füllt ebenfalls Hohlräume zwischen den Muskeln aus.
Von den Fascia profunda gehen drei Ausläufer an Bindegewebe (Epimysium, Perimysium und Endomysium) aus, um den Muskel zu stärken un

 

 

 

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